Logistikprozesse SAP IS Retail und Kooperation mit „Nicht-belegorientiertem Logistiksystem“

Die Integration Ihres neuen SAP IS Retail mit Ihrem bestehenden Logistiksystem kann zu einem echten Kraftakt werden:

  • SAP Systeme verbuchen Daten in der Struktur von so genannten „Belegen“. Damit sind im Regelfall eine Kopfinformation und mehrere Detailpositionen gemeint. In dieser Struktur wird auch mit anderen Systemen kommuniziert.
  • Etliche marktübliche Logistiksysteme – insbesondere Individualentwicklungen – funktionieren nach einem „Einzelsatzprinzip“ und kennen den „Beleg“ als übergeordnete Klammer nicht. Sollen diese Systeme nun mit einem SAP IS Retail gekoppelt werden entstehen in allen relevanten Prozessen und Schnittstellen von der Stammdatenversorgung über Avisierung, Wareneingangs- und Warenausgangsbuchungen, den unterschiedlichen Warehouseprozessen (z.B. Flow-Trough, Cross-Docking) über Retouren bis in die Bereiche Bestandsabgleiche und Inventuren besondere Herausforderungen.


Die Herausforderungen:

  • Eine Referenzierung der Ein- und Ausgangsdaten über eindeutige Belegnummern (z.B. SAP-Belegnummer) ist nicht in jedem Geschäftsprozess und seinen Prozessvarianten gewährleistet. Daher muss diese Zuordnung über andere unterschiedlichste Zuordnungskriterien pro Prozess und seine Varianten erfolgen.

  • Die Datenübergabe von der Logistik an das SAP-System muss für die Verbuchung in die richtige Reihenfolge gebracht werden, da einzelne Nachrichten von der Logistik aufeinander referenzieren.

  • Gleiche Nachrichten der Logistik müssen für einzelne Prozesse unterschiedlich interpretiert werden.

  • Das Prozesshandling muss mit unterschiedlichen Lagerstrukturen sowie unterschiedlichen Nummernkreise und Nummernkreisstrukturen zwischen dem SAP und Logistik System zurechtkommen

Lösungsansätze für diese Herausforderungen im Sinne einer „Zwischenlogik“ lassen sich weitgehend mit geringfügigen Erweiterungen des SAP Standards erreichen. Änderungen am bestehenden Logistiksystem sollen aus unterschiedlichen Gründen häufig vermieden werden.

Erkennen Sie einige Aspekte Ihrer betrieblichen Realität wieder?

  

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Ihr Ralf Wackrow

Ralf Wackrow
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