Automatische Nachversorgung im „Fashion“-Handel mit SAP F&R

Die automatische Nachversorgung für „Fashion“-Artikel in Filialen und Lägern stellt eine besondere Herausforderung dar:

  • Im „Fashion“-Handel setzt sich das Sortiment neben Basisartikeln insbesondere aus modischen und hoch-modischen Artikeln mit kurzen Lebenszyklen zusammen. Das Verbrauchsverhalten der meisten Artikel unterliegt dabei starken saisonalen Schwankungen und einer hohen Varianz in den Größen- und Farbenrastern sowie in der regionalen Verteilung. Bei „saisonalen Durchläufern“ entstehen überdies Zeiträume ohne ein signifikantes Verbrauchsniveau.
  • Saisonale Warenbestände können zum Ende des Zyklus nur mit erhöhten Abschriften verkauft werden, wodurch die Marge gesenkt wird. Je höher der jeweilige Filialbestand ist, desto größer sind in der Regel die notwendigen Abschriften (Sättigung des Marktes).


Beispielhafte Konstellationen:

 

  • Die Artikel weisen häufig nur eine kurze Verbrauchshistorie als Prognose-Basis der zu erwartenden Verbräuche auf. Daher muss eine automatische Findungslogik geeignete Referenzen diesen Artikeln zuordnen, um anhand dieser die saisonalen Verbräuchen vorhersagen zu können.
  • Das Verbrauchsniveau der Artikel-Referenzen entspricht selten dem des zu prognostizierenden Artikel. Die Prognosewerte müssen dabei möglichst schnell das Verbrauchsniveau des Artikels adaptieren.
  • Insbesondere bei den Basissortimenten werden Artikeln durch ähnliche Folgeartikel ersetzt. Bei der Nachversorgung müssen die Bewegungsdaten beider Artikel in der Wechselphase berücksichtigt  werden.
  • Für eine identifizierte  Bedarfssituation in den Filialen soll eine Lieferfähigkeit aus dem Lager gegeben sein. Mit der Integration der Nachversorgungsbedarfe der Filialen in denen der Läger wird bei einer 2-stufigen Nachversorgungskette eine durchgängige Nachversorgung gewährleistet

 

Lösungsansätze für diese Herausforderungen lassen sich weitgehend mit geringfügigen Erweiterungen des SAP Standards erreichen. Mit einer prognosebasierten, automatischen Disposition kann für  „Fashion“-Artikel eine Bestandsoptimierung mit einer Reduktion der notwendigen Abschriften und damit Steigerung der Marge umgesetzt werden. Wir lösen Ihre Herausforderungen!



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Ihr Burkhard Schuhmann

Burkhard Schuhmann
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